Gemeindemarkt

Kulinarisches

Handwerk

  • Selbstgenähtes: Frieda Mair aus Rum
  • Messerschleifer: Martin Luxner aus Ried im Zillertal

Lebensmittel

  • Gemüse: Familie Appler aus Arzl
  • Wildkräuterprodukte: Georg Federspiel aus Zirl
  • Olivenprodukte: Daniela Fröhlich vom Wattenberg **
  • Öle und Körnderln: NaturWurzel – die Tiroler Ölmühle *
  • Honig: Ingrid Simic aus Sistrans
  • Brot und Flammkuchen: Brotschmiede aus Innsbruck
  • Käse: Milko aus Terfens
  • Ziegenkäse: Josef Wildauer vom Volderberg
  • Speck und Joghurt: Judlerhof aus Wattens
  • Frankfurter Würstl: Judlerhof Wattens *
  • Kräuterprodukte und Cremes: Sandra Schönherr aus Neustift *
  • Knödel und Pesto: Schmankerl & Co. aus Absam

* jeden 1. Samstag des Monats
** jeden 3. Samstag des Monats

Beim Wattener Gemeindemarkt ist für jede und jeden etwas dabei! Vom frischen Gemüse über selbstgemachtes Brot bis hin zum hochwertigen Olivenöl findet man alles, was das Genießerherz höher schlagen lässt. Besonderes Augenmerk legen wir auf Qualität und Regionalität. Deswegen sind die Anbieter fast immer aus der Umgebung. Ebenso gibt es genügend Sitzmöglichkeiten zum gemütlichen Zeitvertreib.

Wir bitten, Taschen und Behältnisse selber mitzubringen, um Verpackungsmüll zu vermeiden.

Kontakt
gemeindemarkt-wattens@gmx.at
www.gemeindemarkt.at
www.facebook.com/gemeindemarkt
0650 5032167 (Sylvia Farbmacher)

gruppenfoto

Das Gemeindemarkt-Team sind Sylvia Farbmacher, Karin Kraft und Verena Mariacher

Ein Projekt in Zusammenarbeit von Marktgemeinde Wattens, Kaufwannschaft Wattens und Kulturverein Grammophon. Mit freundlicher Unterstützung von Raiffeisenbank Wattens, Swarco, Kraftwerk Haim und Region Hall-Wattens.

Das war Wiesenrock

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Von 2007 bis 2017 organisierten wir das nachhaltige Musik-, Kunst- und Kulturfestival Wiesenrock. Drei Mal wurde es „Green Event Tirol Star“ und erreichte damit die höchste Auszeichnung von Green Events Tirol. Über die Jahre bespielten Bands wie Käptn Peng & die Tentakel von Delphi, Bilderbuch, Wanda, Friska Viljor, Lola Marsh, Fiva, Garish, Viech oder Olympique die beschauliche Bühne im gemütlichen Hauptschulhof mit seiner anmutigen, ortsprägenden Linde. Auch zahlreiche Bands aus der Region durfte Wiesenrock beherbergen: Mother’s Cake, Anoroc, Eternal Rags, Lilla, Puke, Vormärz oder White Miles.

Die Mischung aus Musik, Begegnung, Kommunikation, beherzter Gestaltung und verantwortungsbewusstem Veranstalten ließ jährlich bis zu 2.000 Menschen ins Wattner Ortszentrum kommen. Der Geist von Wiesenrock weht weiter durch Wattens. Und wir schauen auf zehn glückliche Jahre zurück.

Die fünfzehnminütige Doku blickt hinter die Kulissen von Wiesenrock. Im Aftermovie 2017 könnt ihr das letzte Festival Revue passieren lassen. Mehr über unser Nachhaltigkeitsbestreben, die Geschichte von Wiesenrock und das Team erfahrt ihr auf der Festivalwebseite.

 

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Groningen macht Radlrevolution

Groningen, die nördlichste Großstadt der Niederlande, ist eine unglaublich leise Stadt. Mit ihren 200.000 EinwohnerInnen hört sie sich an wie ein Provinznest. Überall auf den Straßen lässt es sich fein sitzen, kein Verkehrsgedonner stört die Plauderei in einem der vielen Straßencafés, die Stadt verströmt eine beeindruckende Gelassenheit und Ruhe.

In der Innenstadt werden 60 Prozent der Wege mit dem Rad zurückgelegt (links eine der Hauptachsen im Zentrum, Gedempte Zuiderdiep), die gesamte Stadt miteingerechnet, sind es immer noch 40 Prozent. Die frequentiertesten Straßen verzeichnen pro Tag über 20.000 RadfahrerInnen. Seit den 1970er Jahren arbeitet Groningen konsequent an einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik und gehört heute zu einer der fahrradfreundlichsten Städte Europas.

streetfilms.org hat einen tollen, fünfzehnminütigen Dokumentationsfilm über Groningen gemacht.

Unser Vereinsmitglied Alex hat Groningen im Juli 2018 besucht. Hier erzählt er von seinen Radleindrücken.

Megaphone I

Rabimmel, Rabammel, Rabumm! Die lange Zeit des Wartens auf eine härtere musikalische Gangart von Grammophon findet am 17. November ein jähes Ende: An diesem Tag zeigt sich der Kulturverein in neuem Gewand. Die Gießerei der Werkstätte Wattens wird Arena für harte Sounds und dicke Eisen. Mit lautem Knall und selten dagewesener Wucht wird Grammophon an diesem Tag zu Megaphon.

Gleich drei Bands vom Fuße des Hafelekars, des Glotzens und des Eiblschrofens präsentieren einen ganzen Abend lang das Rockgenre in all seinen Facetten. Neben den Local Heroes von Jazz Titti erweisen sich die überaus ambitionierten Divine Roots aus Schwaz die Ehre. Als Headliner perfektionieren Bug aus Innsbruck das Programm. Wer also schweißdurchtränkten Baumwollgeruch, Bierfahnen und Genickstarre ebenso liebt wie wir, sollte sich diese Party nicht entgehen lassen.

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Jazz Titti (Blues/Trash/Rock aus Wattens)

So gelingt ein erfrischender Freitagabend-Cocktail: Man nehme eine gehörige Portion Garstigkeit, dazu einen Schuss Übermut, einen Teelöffel ausgepressten Schweinehund, eine Prise Niedertracht und beträufelt das Ganze mit ein klein wenig Maßlosigkeit. Noch ein buntes Schirmchen ins Glas und fertig ist er: Der „Jazz Titti“ – am besten kalt serviert.

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Divine Roots (Heavy Mountain Rock aus Schwaz)

Sie ziehen als die vier apokalyptischen Reiter der Freiheit übers Land. Der Sound spiegelt die düsteren Gebirgsmassive ringsum wider: Ein wildes Auf und Ab aus rauen Kanten und mystischen Figuren, geformt durch Mütterchen Zeit. Die Texte handeln von der Grenzenlosigkeit des menschlichen Verstandes, dem ach so schönen Leben, dem Zorn gegen die Mächtigen, den Schattenseiten der Gesellschaft. Und sind zugleich Aufruf zum positiven Widerstand.

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Bug (Post Noise Rock aus Innsbruck)

„…mit der Gitarre als Mundharmonika, Gesang wie vom nihilistischen ‘Rock’n’Roll Messias’, angezogener Noiseschraube und finalem Troll-Hopsassa.“ – Bad Alchemy. „… bekommt man hier ein schwer verdauliches, jedoch durchaus schmackhaftes Stück Hass geboten, das von ätzendem Witz und finsterer Ablehnung nur so strotzt. Freunde des Kaputten kommen sicher auf ihre Kosten, passt selbstverständlich auch gut zu Selbstgebranntem.“ – pitfire.net

Am 17. November wird die Gießerei Konzertort. Davor, danach und vor allem wird sie ab Ende Oktober gemeinschaftlicher Raum für Handwerken, Gestalten und Ideenspinnereien. Ein Arsenal an Gerätschaften zur Holzbearbeitung (Kreissäge, Kappsäge, Bandschleifer, Werkbank uvm.) eröffnet eine Spielwiese und offene Werkstatt für Hobby-TischlerInnen, Neugierige, Experimentierfreudige und sonstige Holzwürmer in Wattens und Umgebung. Infos gibt’s bei der Werkstätte Wattens: www.werkstaette-wattens.at.

Zurück zur Musik: Wir starten unsere unregelmäßige Megaphon-Reihe und lassen das partyhungrige Volk hochleben. Zum Ausnüchtern sei der Koffermarkt am nächsten Tag empfohlen (zwischen 11 und 17 Uhr in der Werkstätte Wattens). Inklusive Kaffee, Kuchen und sonstigem Körper- und Seelenbalsam.

Gemeindelabor

Das Gemeindelabor fand eine Woche lang, im August 2017, als praktisches Experiment am Dorfplatz in Wattens statt. Gemeinsam mit der Bäckerei – Kulturbackstube aus Innsbruck wollten wir damit zeigen, wie man mit wenig Aufwand und einfachen Mitteln inspirierende Orte schaffen kann. Wir wollten für Wattens aktuelle Themen aufgreifen und vorantreiben. Und wir wollten motivierte Menschen aus Wattens zusammenbringen und ihnen Mut machen, selber aktiv zu werden. Dazu haben wir spezifische Formate wie den Mittagstisch, ein Open Mic, eine Diskussionsrunde sowie die Bikerei aus der Bäckerei Kulturbackstube in den öffentlichen Raum am Wattener Dorfplatz übertragen.

Die Eindrücke des Gemeindelabors sind im kurzen Dokufilm nachzuschauen und im Abschlussbericht nachzulesen.

Jahresbericht 2017

Das vergangene Jahr war für Grammophon eine Zeit der Umbrüche und Aufbrüche. Und eine Zeit voller positiver Ausrufezeichen. Der empfindlichste Einschnitt war gewiss das Ende von Wiesenrock. Nach zehn schönen Festivaljahren rangen wir uns zur Entscheidung durch, einen Schlussstrich unter diese Geschichte zu setzen. Einfach war das keinesfalls. Doch der strapaziöse und deutlich gestiegene Gestaltungsanspruch und -aufwand der letzten Jahre, die Situation des schwierigen Tiroler Festivalmarkts sowie verschärfte Sicherheitsbedingungen ließen uns keine andere Wahl. Wiesenrock ist ausgeschult, und wir sind aus ihm herausgewachsen. Es ist Zeit, nach neuen Sternen und Ufern Ausschau zu halten. Mögen uns die Winde in eine gute Richtung wehen.

Es gab eine Fülle an Inhalten, ein breites Spektrum an Themen und Methoden und abermals neue, mitunter unbekannte Orte zu entdecken. 2017 war ein inhaltlicher Schwenk in die richtige Richtung. Im Vergleich zum vorherigen Jahr 2016 senkten wir die Veranstaltungsfrequenz deutlich und konzentrierten uns stattdessen auf einige wenige, aber umso ausgetüfteltere und unkonventionellere Projekte. Lest hier selbst, was sich alles zugetragen hat.

Etty

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Die Veranstaltung ist ausverkauft

Szenische Lesung

Franz Stocker, Diözese Innsbruck und Kulturverein Grammophon bringen ETTY erstmals nach Tirol.

Die Erinnerungen der Anne Frank gingen um die Welt. Im Gegensatz dazu war das Tagebuch der jungen Etty Hillesum bis vor wenigen Jahren unbekannt – obwohl es nicht weniger bedeutsam ist.
– Gideon Greif, Yad Vashem, Israel

Regisseur und Autor Johannes Neuhauser hat aus 700 Tagebuchseiten eine verdichtete Fassung entworfen, die vom langjährigen Landestheater-Linz-Schauspielteam Bettina Buchholz, Sven Kaschte und Günther Gessert auf eindringliche und faszinierende Weise in Szene gesetzt wird. Etty zeigt, wie man auch unter schwierigsten Bedingungen Lebenssinn bewahren kann: voller Erotik, spiritueller Tiefe, intellektuellem Scharfsinn und mit viel jüdischem Humor. Ettys Botschaft: „Jedes Atom Hass, das wir der Welt hinzufügen, wird sie noch weniger bewohnbar machen, als sie es bereits ist!“

Stimmen

„Etty hat ihre sprudelnde Sexualität mit Spiritualität verbunden. Bettina Buchholz liest und spielt eine hinreißende Etty.“ – Ö1

„Es sind fast ausschließlich Worte, die auf der Bühne ‚aufgeführt’ werden, und doch entsteht ein Raum voll Leben. Die Bühnenfassung greift in fesselnder und befreiender Dichte Passagen aus den Tagebüchern auf.“ – KirchenZeitung

„Literarisch schöne Texte, frei von Pathos und Belehrung. Haften bleibt die erschreckende Aktualität mancher Szenen.“ – Volksblatt

Programmheft
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Kunst im Leerstand

Barbara Fuchs lädt herzlich zur Gemeinschaftsausstellung in der Wattener Ladenstraße (Dr.-Karl-Stainer-Straße) ein!

Karin Byrne, Grafiken
Kurt Härting, Fotos
Claudia Mang, Grafiken
Hilde Prinz, Plastiken
Barbara Fuchs, Arbeiten auf und mit Papier

Vernissage
Fr 20. Oktober, 19 Uhr

Begrüßung: Vize-Bgm. Christina Möstl
Einführung: Barbara Fuchs
Kurzlesung: Claudia Mang stellt ihr Buch vor, das zu Texten von Peter Turrini entstand (Einführung: Susanne Parzer, Öffentliche Bücherei Wattens)
Musik: Leo Hemetsberger, Gedanken & Töne (Hangdrum & Gubal)

Öffnungszeiten

Sa 21. Oktober, 10 bis 14.30 Uhr
So 22. Oktober, 10 bis 13 Uhr

Mit freundlicher Unterstützer der Marktgemeinde Wattens und der Wattener Ladenstraße