Unser Musikkonsum befindet sich in stetem Wandel. Lochkarte, Schellack, Kassette, CD, Online-Streaming: Seit dem späten 18. Jahrhundert entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Abspielmedien. Der Zugang zu Musik wird dabei immer einfacher. Ob daheim oder unterwegs, in der Arbeit oder in der Freizeit: Musik ist heute immer und überall. Hören wir eigentlich noch hin?

Die Soundmaschine, ein Projekt von Philipp Ossanna und Kulturverein Grammophon in Zusammenarbeit mit Klemens Cervenka und Robert Perktold, erklingt nur durch eigenes Zutun. Sie erfordert Aufmerksamkeit, das Sich-Einlassen auf das Hier und Jetzt. Gelochte Kartonstreifen, hergestellt im FabLab der Werkstätte Wattens, bringen das kuriose Instrument, bestehend aus Gießkanne, Schalltrichter und Spieluhr, zum Klingen. Eingestanzt sind Kompositionen zeitgenössischer Tiroler KomponistInnen.

Die Soundmaschine ist bis Sonntag, den 21. Oktober, im frisch eröffneten Museum Wattens zu sehen, danach wandert sie an einen anderen Ort im Ort.

 

Stücke

A Step – Manu Delago (* 1984)

Blue Monk – Arrangement: Philipp Ossanna (* 1987)

Down Anda – Philipp Ossanna (* 1987)

Dreh dich – Chris Norz (* 1987)

Papa Leone – Walter Singer (* 1979)

Woman Lovers and Dogs – Anna Widauer (* 1989)

 

Danke

Das Projekt wird vom SKE Fonds gefördert